• Inspirationen für jeden Tag

    Tipps für deine Selbstmotivation

    Hallo Glückskind,

    nach dem ganzen theoretischen Teil über Motivation findest du hier konkrete Tipps für deine Selbstmotivation. Aus meiner Sicht ist Selbstmotivation sehr viel effektiver als extrinisische Motivation. Die extrinsische Motivation wirkt immer nur eine bestimmte Zeit, wobei du mit der intrinisischen Motivation langanhaltende Erfolge erzielen kannst. Es wird immer wieder Situationen in deinem Leben geben, in denen du etwas tun „musst“ was dir nicht so gefällt, bei denen du nicht so viel Spaß hast und was nicht ganz deiner Leidenschaft entspricht. In diesen Situationen solltest du deine Motivation im tiefsten Inneren suchen.

    Hier meine 5 konkreten Tipps für deine Selbstmotivation:

    1. Entscheide dich bewusst für die Aufgabe, die ansteht.
      • auch wenn dir die Aufgabe nicht ganz gefällt, entscheide dich klar dafür, dass du sie erledigen willst
      • akzeptiere sie voll und ganz
    2. Achte auf deine innere Einstellung
      • Rede dir nicht ständig ein, dass du die Aufgabe nicht schaffst.
      • Sage dir lieber selbst, dass dir die Aufgabe Spaß macht und dass du sie super erledigen wirst!
    3. Belohne dich
      • Wenn du die Aufgabe erfolgreich erledigt hast, belohne dich. Das steigert deine Motivation enorm.
      • Betrüge dich dabei nicht selbst. Sei fair zu dir und gebe dir die Belohnung auch wirklich, wenn du die Aufgabe erledigt hast.
    4. Setze dir eine klare Zeitschiene
      • Lege vor Beginn einen Endtermin fest. So hast du deinen klaren Zeitrahmen.
      • bei größeren Aufgaben kannst du dir auch Teilaufgaben mit Terminen setzen
    5. Feier dich!
      • Wenn du die Aufgabe erledigt hast, darfst du dich ruhig feiern. Dies ist auch eine Art der Belohnung und bleibt deinem Unterbewusstsein positiv in Erinnerung.
      • Dient dir nächstes Mal dazu dich wieder neu zu motivieren.

    Hast du noch weitere Tipps?

    Schreibe mir gerne deine Meinung zum Thema Selbstmotivation in die Kommentare.

    Bis bald, deine Franzi!

  • Inspirationen für jeden Tag

    Wie kann ich motiviert sein und welchen Vorteil bringt es mir?

    Hallo Glückskind,

    bei dem Thema Motivation habe ich mir dir Frage gestellt: „Wie kann ich motiviert sein und was bringt mir das?“

    Was du für deine Motivation tun kannst:

    • Finde den Sinn in deinem Leben
    • Sei beharrlich bei dem was du erreichen möchtest
    • Finde heraus was deine Stärken sind
    • Denke über das nach, was dir wirklich wichtig ist und was dein größeres Ziel ist
    • Ordne deine Schritte, die du benötigst, um an dein Ziel zu gelangen

    Diese Schritte helfen dir deine Antriebskraft aufrecht zu erhalten.

    Du darfst auch mal demotivert sein!

    Ja genau, du hast richtig gelesen. Nicht jeder Tag ist gleich und es wird auch Tage geben, an denen du dich einfach nicht aufraffen kannst. Wo es dir schwer fällt an deiner Aufgabe weiterzuarbeiten. Dann lege einen Tag Pause ein. Mache etwas komplett anderes. Am nächsten Tag startest du dann von Neuem. Dabei ist wichtig, dass du die Pausentage nicht zur Routine werden lässt, sonst bist du nur noch demotiviert. Führe dir dafür immer wieder dein Ziel vor Augen.

    Motivation hilft dir deine Träume zu verwirklichen und deine Ziele zu erreichen. Mit Motivation kannst du alles erreichen was du dir vornimmst. Dass dem so ist kannst du in nachfolgender wahren Geschichte erkennen:

    Die schwarze Gazelle

    Wilma Rudolph wird 1940 in Tennessee in den USA geboren, als 20. von 22 Kindern einer schwarzen Familie. 1940 (und noch etliche weitere Jahrzehnte) herrscht in den USA noch strikte Rassentrennung. Wilmas Familie ist bitterarm: Ihr Vater arbeitet als Kofferträger und Hilfsarbeiter bei der Bahn, ihre Mutter als Hausmädchen.

    Wilma kommt als Frühchen zur Welt und kränkelt schon als Baby und Kleinkind viel. Mit vier Jahren schließlich erkrankt sie an Kinderlähmung (die heute dank Schluckimpfung so gut wie ausgerottet ist). Kinderlähmung führt zu Lähmungen ganzer Muskelpartien, sogar die komplette Muskulatur kann dabei ausfallen. Bei Wilma sind der rechte Fuß und das rechte Bein gelähmt. Wenn die Krankheit behandelt wird und sich nicht weiter ausbreitet, wird sie vielleicht einmal mühsam humpeln können – normales Gehen aber scheint nie wieder möglich. Und weit und breit gibt es kein Krankenhaus und keinen Arzt, der Wilma behandeln will, denn die Ärzte in der Nähe behandeln ausschließlich Weiße. Der nächste schwarze Arzt sitzt 90 Meilen entfernt, in Nashville.

    Aber Wilmas Mutter ist hartnäckig. Zwei Jahre lang, zweimal die Woche macht sie sich mit Wilma auf den 90-Meilen-Weg nach Nashville, in die schwarze Klinik, um ihre Tochter behandeln zu lassen. Langsam und mühevoll lernt Wilma in diesen zwei Jahren, mit Hilfe von Beinschienen und Krücken wieder erste Schritte zu gehen. Es kostet Wilma Jahre ausdauernden Trainings, bis sie die Beinschienen abschnallen, ihre Krücken und orthopädischen Schuhe ablegen kann. Acht Jahre nach ihrer Erkrankung schließlich ist es so weit. Wilma ist mittlerweile 12 Jahre alt. Und hätte schon einen Preis für eine positive Lebenseinstellung und ihre Hartnäckigkeit verdient.

    Aber Wilma ist noch lange nicht am Ende. Sie fängt an, mit ihren Brüder Basketball zu spielen. An der Highschool erzielt sie große Erfolge in dieser Sportart und wird als Talent entdeckt. 1955, mit 15 Jahren, bekommt sie ein Sportstipendium für die Hochschule. Dort erkennt man ihr Lauftalent und fördert es. Schon im Jahr darauf qualifiziert sie sich für die Olympischen Sommerspiele in Melbourne, und gewinnt Bronze in der 4×100-Meter-Staffel. 1960 stellt sie zwei Weltrekorde auf: Mit 22,9 Sekunden über die 200-Meter-Distanz und mit 11,3 Sekunden über die 100-Meter-Distanz. Im selben Jahr siegt sie bei den Olympischen Spielen in Rom in allen drei Kurzstreckendisziplinen und sichert den USA außerdem als Schlussläuferin der 4 × 100 m Staffel die Goldmedaille.
    Als der Gouverneur ihres Heimatstaates zur Feier ihrer Heimkehr eine Parade veranstalten will, setzt Wilma durch, dass für diesen Anlass die Rassentrennung aufgehoben wird. Bei der Parade und dem anschließenden Bankett feiern in Clarksville schwarze und weiße Bürger deshalb erstmals gemeinsam ihre Ausnahmeathletin. Aus dem mühsam an Beinschienen vor sich hin humpelnden Kind ist damit nicht nur die „schwarze Gazelle“ geworden, sondern auch noch eine Vorkämpferin der schwarzen Bürgerrechte. Bis zu ihrem Tod 1994 initiiert Wilma Projekte, um die Jugendlichen von der Straße zu holen und für Sport zu begeistern und gründet außerdem eine Stiftung zur Unterstützung schwarzer Nachwuchsathleten und -athletinnen.

    Alles ist möglich mit der richtigen Motivation!

    Im nächsten Beitrag wirst du 5 Tipps für deine Selbstmotivation finden.

    Was hältst du von dieser Geschichte?

    Bis bald, deine Franzi

  • Inspirationen für jeden Tag

    Thema der Woche: Motivation

    Hallo Glückskind!

    hier dreht sich diese Woche alles um Motivation. Keine Angst ich werde dich nicht mit irgendwelchen „Chacka-“ und „Du schaffst das!“ – Sätzen nerven. Ich will dir viel lieber ein paar Hintergrundinfos zu Motivation und ein paar Tipps für Selbstmotivation geben. Dann starten wir doch auch gleich durch:

    Was ist Motivation?

    Motivation ist eine Art Flow-Zustand. D.h. die Zeit löst sich auf, wenn du etwas findest, das sich wie spielen anfühlt. Dann fühlt es sich auch nicht nach Arbeit an. Motivation bewirkt eine Verhaltensänderung. Das menschliche Verhalten ist zielgerichtet. Durch Motivation kannst du dich selbst oder andere dazu bewegen etwas bestimmtes zu tun. Wichtig zu wissen ist, dass wir Menschen immer motiviert sind, wenn wir wissen was der Grund ist. Willst du also jemand anderen motivieren, erkläre ihm/ihr genau warum er/sie das machen soll.

    Eine gewisse Grundmotivation ist immer vorhanden. Meist nutzen wir diese unbewusst. Z.B. bei Essen: Unser Motivation ist es unseren Hunger zu stillen, deshalb essen wir.

    Intrinsische und Extrinsische Motivation

    Sicher hast du schon einmal davon gehört, dass es eine intrinsische und eine extrinsische Motivation gibt. Doch was versteht man genau darunter?

    Intrinsische Motivation:

    • Art der Motivation, die von innen kommt.
    • Diese Motivation kannst du nicht erzwingen
    • Es handelt sich dabei um einen inneren Zustand, den du mit Glück der Spaß vergleichen kannst
    • Intrinsische Motivation kommt aus einem Menschen selbst heraus, ohne dass du ihm dafür etwas versprichst
    • Du kannst es auch als eine Freude an einem bestimmten Tun einfach um des Tuns willen bezeichnen

    Extrinsische Motivation

    • Art der Motivation, die eher durch äußere Bedingungen zustande kommt
    • Beispiel: Eine bestimmte Arbeit zu erledigen, indem man monetäre Anreize in Aussicht stellt oder eine Art Drohung im Raum steht, z.B. das Nichterreichen eines bestimmten Abschlusses
    • Extrinsische Motivation findest du in allen Lebensbereichen: Beruf, Schule, Privatbereich, Sport, usw.

    Die intrinsische Motivation schließt die extrinsische Motivation nicht aus.

    Durch Motivation kannst du alles erreichen was du dir vornimmst.

    Wenn du wissen willst, wie du dich selbst motivieren kannst, dann freue dich auf die kommenden Beiträge.

    Bis bald,

    deine Franzi!